Eine große Familie

Wir haben als kleine Familie angefangen und sind jetzt, nach fast 20 Jahren, eine große Familie geworden.

Unsere Mitarbeiter schätzen das respektvolle Miteinander. Jede Arbeit hat ihre Wichtigkeit, gleichgültig ob Kisten vorbereiten im Lager, oder Kunden beraten am Telefon. Jeder ist wie ein kleines Rädchen im großen Uhrwerk. Und auch die Chefs verstehen ihre Arbeit als gleichwertigen Beitrag zum Gesamterfolg. Sie scheuen sich nicht, auch in der Packhalle auszuhelfen.

Auf diesem fruchtbaren Boden gediehen mit der Zeit vier verschiedene Bio-Pflanzen:
Das Paradieschen, unser regionaler Lieferservice und das Hauptstandbein.
Unser Naturkostladen, ein wunderschöner BioLaden mit Bistro. Eine eigene kleine Gemüseproduktion, zum Teil direkt vor unserer Haustür. Hier produzieren wir Spezialitäten, wie zum Beispiel Zuckererbsen, Artischocken, Bamberger Hörnchen und viel Feingemüse.
Und last but not least, unser Baby: bringmirbio.

Hinter bringmirbio steht die Idee, den beliebten regionalen Lieferservice auch außerhalb der Region anbieten zu können. Eine große Herausforderung, wie sich zeigt, aber da wir dieselben lieben, macht uns bringmirbio besonders viel Spaß.

Der Chef, Mario Blandamura

Macher, Manager, Mädchen für alles. Unternehmer. Gründer, Rat- und Ideengeber. Notorischer Verbesserer – was nicht nur für die Welt, sondern auch für Packstraßen, Logistik, Arbeitsplätze usw. gilt.

Es würde eine lange Liste werden, wollte man alle Funktionen von Mario, einem der beiden Gründer von bringmirbio.de, aufzählen.

Hier die Fakten:
Gelernter Schreiner, macht auf dem 2. Bildungsweg Abitur, dann große Orientierungslosigkeit, er will sich nicht in ein System pressen lassen. Sein Weg heißt Selbstständigkeit, Ökologie, heißt Paradieschen und bringmirbio.de. Und das mit Leib und Seele, mit Familie und jeder Faser seines Herzens.

Und sonst?
Leidenschaftlicher Familienmensch, Motorrad- und Skifahrer (wenn ihn ausnahmsweise nicht das schlechte Öko-Gewissen überkommt), Oldtimer-Traktorensammler und Reparateur. Wann er das allerdings noch macht, bleibt uns allen ein Rätsel.
Aber vielleicht ist das ja gar keine Frage von Zeit, sondern von mit sich selbst im Reinen sein. Und das ist Mario.

Katja Blandamura, die Seele des Ganzen

Wenn Katja zur Tür herein kommt, heißt es: die Chefin kommt.

Sie mag das gar nicht, denn als Personalverantwortliche weiß sie, wie wichtig jeder Einzelne für das Unternehmen ist.

Das ausgebildete „Sofa“, man nennt das intern auch gerne Sozialversicherungsangestellte, kümmert sich bei uns nicht nur um die Gehälter. Katja sorgt vor allem dafür, dass Probleme, die menschlichen und allzu menschlichen, gut, fair und sensibel gelöst werden.

Ganz „nebenbei“ ist sie noch Mutter von drei kleinen, sehr süßen, aber auch anstrengenden Kindern, so dass ihre Aufgaben bei bringmirbio.de ab und zu eine recht willkommene Abwechslung sind.

Ja, und dann ist da noch ihr Mann Mario. Es mag ein wenig ungewöhnlich sein, dies hier zu sagen, aber man merkt den beiden an, wie sehr sie zusammen gehören. Wie sehr sie sich schätzen, respektieren, lieben.

Kein Wunder, dass unsere Kultur, unsere Philosophie so von Vertrauen, Fairness und Menschlichkeit geprägt ist.

Kurt Lorenz, der andere Chef

Geht das eigentlich, ein Unternehmen mit zwei Chefs? Normalerweise wohl eher nicht – bei Kurt und seinem Bruder Mario aber schon. Denn die beiden ergänzen sich nicht nur perfekt, für beide war und ist Ökologie und der Umgang mit Biolebensmitteln wirklicher Lebensinhalt.

Es hat zwar eine Weile gedauert, bis Kurt ihn für sich entdeckt hat: 2 Jahre Bundeswehr, nachträglich verweigert. 2 Semester Maschinenbau, abgebrochen. 2 Semester Agrarbiologie, das passt schon eher, dank viel Chemie aber noch nicht ganz. Die Ausbildung im Demeter Gemüsebau zum Gärtner, die ist es dann endlich.

Zum Glück. Denn er erfindet gemeinsam mit seinem Bruder Paradieschen, den Regionalversand. Heute, bei bringmirbio, ist Kurt die Inkarnation von Qualität. Geschmack hat bei ihm immer Vorrang – auch vor Kosten. Darum kommt nichts, wirklich gar nichts, was er nicht für gut befunden hat, ins Sortiment. Und so schult und zwirbelt er auch immer wieder das Team in Sachen Bioqualität, Verpackung, Niveau.

Woher dieser Anspruch kommt? „Nebenbei“ baut Kurt auf 2,5 Hektar feinste Gemüse der Extraklasse – Zuckerschoten, Rundzucchini, Artischocken – direkt in Geiselbach, an. Wenn jemand weiß, was gut ist und wie viel Sorgfalt und Mühe es braucht, um es ernten zu können, dann er.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er diese Verbindung aus gelebter Ökologie, Handwerk und Kaufmännischem leidenschaftlich liebt, lebt – und einfach gar nicht anders kann.

Gabi Lorenz, die große Unterstützung

Keine Frage, wenn Gabi, die Frau von Kurt Lorenz, das Unternehmen nicht mit tragen würde – es funktionierte nur halb so gut. Aber sie hat weitaus mehr Aufgaben als psychologische Rückendeckung.

In den Anfängen hat ihr Fulltimejob als Erzieherin die Firma  – und die Familie – ernährt. Feierabend gab es nicht – da fuhr sie Lieferungen aus, schrieb Rechnungen, hat Rezepte erfunden und mit ihrer Ruhe und Gelassenheit für gute Stimmung gesorgt. Und heute?

Gabi leitet inzwischen unseren Bioladen, ein Geschäft mit Vollsortiment und sechs Mitarbeiterinnen. Außerdem ist sie für alles rund um das Produktsortiment zuständig. Sprich, neue Produkte müssen bei ihr bestehen, erst dann kommen sie ins Angebot. Anzeigen, Broschüren und Aktionen, die monatlichen ebenso wie die zu Weihnachten, werden von ihr konzipiert bzw. überwacht. Und weil das noch nicht reicht, gestaltet sie gerne und immer wieder den Laden nebst Schaufenster.

Sie macht sich viele Gedanken über den Boom des Biomarkts. Denn Etliche scheinen nur auf das schnelle Geld aus zu sein, was überhaupt nicht Gabis Überzeugung entspricht. Sie schätzt neben dem reinen Bioanbau eben auch die Philosophie, respektvoll mit der Natur umzugehen.

Ein Rätsel gibt sie allerdings sogar ihrem Mann Kurt gelegentlich auf: Wie sie es schafft, „nebenbei“ noch Sport zu machen, Geschichten und Theaterstücke zu schreiben.

In der Ruhe liegt wohl doch die Kraft.

Judith Wentzel, die UN-Friedenstruppe

Vielleicht sollten wir Judith wirklich einmal einen Blauhelm schenken, denn sie ist die perfekte Krisenmanagerin. Regelt alles, bekommt alles wieder in Ordnung und in Ruhe. Ganz gleich, ob es das Marketing betrifft oder DPD, denen sie mit größtem Vergnügen Dampf macht, damit Lieferungen auch wirklich zuverlässig ankommen.

Die gelernte Schreinerin und Diplom-Oekotrophologin ist alles in allem die rechte (manchmal auch die linke) Hand des Chefs. Organisiert sämtliche Veranstaltungen im Unternehmen und auf Messen. Ansonsten betreut sie ausgesprochen gerne Kunden, übernimmt die Bestellannahme und sorgt, so ganz nebenbei, auch noch für wunderbare Produktfotos – die schießt sie nämlich selbst.

Michael Mosch, Leidenschaft, Leidenschaft

Leidenschaft!
Seine erste Leidenschaft ist Judith, seine Frau, die ebenfalls bei uns arbeitet und seine Leidenschaften meist in die richtigen Kanäle leitet.

Darüber hinaus widmet sich der Diplom-Kaufmann, der bringmirbio.de als sein „Baby“ betrachtet, besonders dem Wareneinkauf, der Qualitätskontrolle und steht insbesondere unseren Firmenkunden beratend zur Seite.

Was danach noch an Leidenschaft übrig ist, trägt er wochenends häufig zu den Kickers auf den Bieberer Berg nach Offenbach. Kein Wunder, dass er hin und wieder dann schon mal poltert, wenn es anders läuft, als es soll. 

Bei so viel Leidenschaft...